Kategorie: Allgemein

SPD fordert erneut Änderung der Baumschutzsatzung

Angesichts der jüngsten Fällung zweier Kastanien am Anton-Bauer-Weg erneuert die SPD-Ratsfraktion ihre Forderung, die städtische Baumschutzsatzung zu ändern. Bereits im März hatten die Sozialdemokraten per Ratsantrag angemahnt derzeit bestehende Ausnahmen zurückzunehmen. Hierzu gehört auch die Regelung, dass Bäume, die weniger als 4 Meter von der Grundstücksgrenze entfernt stehen, nicht per Satzung geschützt sind. Aufgrund dessen mussten die Eigentümer der Kastanien keine Fällgenehmigung beantragen. „Eine Fällung hätte ich nachvollziehen können, wenn die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gegeben wäre. In diesem Fall wurde jedoch eine Lücke in der Baumschutzsatzung ausgenutzt, um Fakten zu schaffen“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Cerny, der kein Verständnis für die Fällaktion zeigt.

Die SPD erwartet, dass das Thema „Baumschutzsatzung“ im neuen Jahr angepackt wird. „Die Verwaltung hatte bereits im Dezember dem zuständigen Ausschuss für Gebäudewirtschaft, Grünflächen und Umwelt (GGU) vorgeschlagen per Satzungsänderung die Schlupflöcher zu schließen. Allerdings meldete die CDU noch Beratungsbedarf an und so wurde das Thema geschoben. Das war ein Fehler. Es ist höchste Zeit zu handeln, ansonsten werden weitere Bäume unnötig fallen“, so Frank Cerny.

OV-Hillerheide ehrt treue GenossInnen

Im Rahmen seiner traditionellen Jahresabschlussfeier hat der SPD-OV-Hillerheide seine diesjährigen Jubilare für ihre lange Verbundenheit zur sozialdemokratischen Idee geehrt. Ortsvereins- und Stadtverbands-Vorsitzender Andreas Becker MdL (2. v. l.) ehrte: Ernst Koprivc (1. v. l.), Rose-Marie Koprivc (4. v. l.) und Emanuel Förster (5. v. l.) für 40 Jahre, und Carsten Greb (3. v. l.), Björn Breidenstein (6. v. l.) und Heike Schöngrath (8. v. l.)  für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD. Auch der stellvertretende Vorsitzende Klaus Breidenstein (9. v. l.) und der Kassierer Helmut Rothkamp (7. v. l.) gratulierten den Jubilaren.

Stadtspitze misst mit zweierlei Maß

Zu den Plänen von Bürgermeister Tesche, städtische Dienstleistungen rund um das Thema „Familie“ künftig an zentraler Stelle in der Innenstadt anbieten zu wollen, nimmt der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Cerny wie folgt Stellung:

„Beim Thema ‚Anlaufstellen für die Bürger‘ misst die Stadtspitze offenbar mit zweierlei Maß. Im Jahr 2010 hat der damalige Bürgermeister Wolfgang Pantförder die Verwaltungsstelle in Recklinghausen-Süd mit dem Hinweis geschlossen, dass das Bürgerbüro im renovierten Stadthaus A neben dem Rathaus als Anlaufstelle ausreichen würde. Jetzt verkündet Bürgermeister Tesche, dass er städtische Dienstleistungen rund um das Thema ‚Familie‘ in der Innenstadt ansiedeln will.

Ich bin sehr dafür, dass städtische Dienstleistungen für Familien bürgernah außerhalb des Rathauses angeboten werden. Dann aber bitte schön dort, wo die meisten Familien leben, die Unterstützung und Hilfen durch die Stadt benötigen. Und das ist in der Südstadt der Fall. Deshalb sollte die Verwaltung prüfen, wie beispielsweise Angebote des Familienbüros und des Netzwerks ‚Frühe Hilfen‘ an zentraler Stelle in Süd eingerichtet werden können, zum Beispiel in Immobilien der städtischen Wohnungsgesellschaft.

Im Übrigen liegt es nicht in der Zuständigkeit der Stadt als Lückenfüller dafür zu sorgen, dass private Immobilieneigentümer in der Altstadt ihre Objekte vermietet bekommen, indem die Stadt diese anmietet.“

Besuch bei der Verbraucherzentrale

Mitglieder der SPD-Ratsfraktion besuchten die Verbraucherberatung am neuen Standort auf der Breiten Straße 11 in der Altstadt. Martin Meiser, Leiter der Recklinghäuser Niederlassung, führte die Gäste durch die Beratungsstelle und erläuterte das umfassende Angebot für Ratsuchende.

Ein hoher Informationsbedarf besteht derzeit für Eigentümerinnen und Eigentümer von Diesel-Fahrzeugen, die von der Manipulation der Abgaswerte durch die Kfz-Hersteller betroffen sind. Dauerthemen sind auch der „Internethandel“ und der Abschluss von Verträgen bei Telekommunikationsunternehmen.

Seit langem forderte die SPD-Ratsfraktion eine dauerhafte Perspektive und bürgerfreundliche Räumlichkeiten für die Verbraucherberatung in Recklinghausen. Beide Forderungen sind nun erfüllt. „Der neue Vertrag zwischen der Stadt und der Verbraucherzentrale läuft über 10 Jahre und die neue Anlaufstelle erfüllt alle Voraussetzungen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Beratungsleistungen anbieten können“, so das Fazit des Fraktionsvorsitzenden Frank Cerny zum Abschluss des Besuchs.

Becker MdL und SPD RE würdigen Inge Donnepp

Die Mutter Courage der NRWSPD wäre heute 100 Jahre alt geworden.
Der Recklinghäuser SPD-Vorsitzende und Landtagsabgeordnete Andreas Becker erinnert an die Mutter Courage der NRWSPD, Inge Donnepp, die heute 100 Jahre alt geworden wäre. „Nur wenige Politiker schaffen es, mit ihrem Wirken wirklich bleibende Spuren zu hinterlassen. Inge Donnepp ist dies in Recklinghausen nachhaltig gelungen,“ so Becker. „Vor allem die Einrichtung der nach Gustav Heinemann benannten Justizakademie in Recklinghausen ist dem Einsatz von Inge Donnepp zu verdanken, die damit nicht nur die Fortbildung des Justizpersonals systematisch gefördert und qualitativ verbessert hat, sondern auch eine wichtige landespolitische Einrichtung nach Recklinghausen gebracht hat“, betont Becker.
Inge Donnepp wurde bei der Landtagswahl 1975 von Ministerpräsident Heinz Kühn als Ministerin für Bundesangelegenheiten in seine Regierungsmannschaft berufen. Bei einer Kabinettsumbildung Anfang 1978 wechselte Inge Donnepp als Nachfolgerin von Diether Posser in das Justizministerium. Damit wurde sie als erste Frau Justizministerin eines deutschen Bundeslandes. Zu den Schwerpunkten ihrer Arbeit als Justizministerin gehörte die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Gerichten und bei den Staatsanwaltschaften, aber auch erstmals die Durchführung von „Tagen der offenen Tür“ in der Justiz.

Verbesserungen für die Stadtteile

Auf ihrer Klausurtagung befasste sich die SPD-Ratsfraktion nicht nur mit dem Haushaltsentwurf für das kommende Jahr und die Verwendung der sogenannten „freien Spitze“. Im Rahmen der Beratungen wurden auch zahlreiche Anträge entwickelt, die Verbesserungen für unsere Stadtteile vorsehen. Die Fraktion hat die Anträge nun für die Ratssitzung am 3.12.2018 eingebracht.

Konkret beantragt die SPD folgende Maßnahmen:

  • Radwegeverbindung zwischen der KLT und dem Florian-Polubinski-Weg
    Im Zuge der Weiterentwicklung der Halde Hestermann soll eine neue Radwegeverbindung zwischen der bestehenden König-Ludwig-Trasse (KLT) und dem Florian-Polubinski-Weg entstehen, die die Halde und den Schimmelsheider Park künftig miteinander verbindet.
  • Platzgestaltung Castroper Straße/Liebfrauenstraße
    Schon mit der Verabschiedung des Haushaltes 2016 wurde beschlossen den Platz an der Castroper Straße/Liebfrauenstraße/Rosenstraße im Zuge der Sanierung der Castroper Straße umzubauen und aufzuwerten. Da sich die Sanierung verschieben wird, sind nun Finanzmittel ab 2021 bereitzustellen. Im Rahmen einer Bürgerbeteiligung sollen Varianten für die Platzgestaltung diskutiert werden.
  • Kultur- und Nachbarschaftszentrum für Recklinghausen-Nord
    Auf Anregung der SPD-Nord soll überprüft werden, wo im Stadtteil Räumlichkeiten bereitgestellt werden können, damit Vereine, Initiativen und Gruppen ihr ehrenamtliches Engagement ausüben und sich zugleich Menschen unterschiedlichen Alters treffen können.
  • Wiedereinführung der Literaturwoche
    Mit der Eröffnung der neuen Stadtbibliothek soll das dortige Angebot um eine Literaturwoche erweitert werden. Damit soll die Bedeutung der neuen Einrichtung unterstrichen und die Förderung des Lesens allgemein unterstützt werden.
  • Änderung des Flächennutzungsplans an der Strünkedestraße
    Auf dem Gelände östlich der Lebenshilfe soll eine Fläche für Spiel- und Freizeitaktivitäten als Begegnungsstätte im Quartier entstehen. Dazu ist der Flächennutzungsplan an der Stelle entsprechend anzupassen.

Die Anträge können im einzelnen hier nachgelesen werden.

Besuch aus Kamerun

Gäste aus Kamerun konnten der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Cerny und Ratsfrau Martina Moskau-Ruhnau im Rathaus begrüßen. Debora Tagne N’Gono, Gründungspräsidentin der Association of Cameroonian Women Active (AFCA), und ihre Tochter Christine engagieren sich in ihrem Heimatland für die Lebensbedingungen und die Rechte von Frauen. Über verschiedene Bildungs- und Sportangebote haben sie ein Unterstützungsnetzwerk aufgebaut mit Sitz in Yaoundé, der zweitgrößten Stadt in Kamerun. Martina Moskau-Ruhnau, Vorsitzende der Kommission für Gleichstellungs- und Frauenfragen, lud die Gäste zur nächsten Kommissionssitzung ein, um über ihr Projekt zu berichten. Der Kontakt kam über Michel Bocquet zu Stande, der auch bei der Übersetzung ins Französische half.

Straßenausbaubeiträge abschaffen!

Die Straßenausbaubeiträge nach dem KAG gehören abgeschafft. Diese Forderung haben der Stadtverbandsvorsitzende Andreas Becker MdL und der Fraktionsvorsitzende Frank Cerny für die SPD in Recklinghausen erhoben. Die KAG-Beiträge sind landesweit und parteiübergreifend erheblich in die Kritik geraten. Hohe, teilweise bis in den vier- oder fünfstelligen Bereich gehende Beitragsforderungen bringen viele Beitragspflichtige in finanzielle Schwierigkeiten und existenzielle Nöte. Deshalb hat die SPD einen Antrag an den Rat gestellt. Darin wird die Verwaltung aufgefordert zu prüfen, ob bis zur endgültigen Klärung auf Landesebene auf die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen in Recklinghausen verzichtet werden kann. Den Antrag gibt es hier zum nachlesen.

ReWe Center ( Toom) Planung und Entwicklung mit der SPD vor Ort

 

Die SPD Ortsvereine Südstadt und König-Ludwig-Rollinghausen haben einen Schnatgang zu ReWe Center ( Toom) für die Bürger angeboten. Andreas Leib und Christian Wengerek ( beide stellvertretende Fraktionsvorsitzenden) haben über die Entwicklung und die Planung für den Standort berichtet. Beim gemütlichen Ausklang hat man weiter diskutiert.