Kategorie: Allgemein

Recklinghausen bleibt im Team „RheinRuhr“

Die Fraktionen von SPD und CDU im Rat der Stadt Recklinghausen setzen sich dafür ein, dass die Stadt weiterhin Teil der nordrhein-westfälischen Bewerbergemeinschaft für die Olympischen und Paralympischen Spiele bleibt. Eine entsprechende Resolution haben die beiden Fraktionen für die Ratssitzung am 11. Mai eingebracht.

Darin spricht sich der Rat klar dafür aus, dass Recklinghausen gemeinsam mit 15 weiteren Städten an der Bewerbung für die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044 festhält. Gleichzeitig wird die Stadtverwaltung beauftragt, Gespräche mit der Landesregierung sowie dem Regionalverband Ruhr (RVR) aufzunehmen. Ziel ist es, die Austragung der Mountainbike-Wettbewerbe auf der Halde Hoheward weiterhin im Gesamtkonzept zu verankern.

Hintergrund ist der Bürgerentscheid vom 19. April 2026, bei dem sich in Recklinghausen eine deutliche Mehrheit von 72,85 Prozent für eine Olympiabewerbung der Region Köln/Rhein/Ruhr ausgesprochen hat. Auch das erforderliche Zustimmungsquorum wurde klar erreicht. Die Wahlbeteiligung lag bei über 31 Prozent.

Ursprünglich war eine gemeinsame Bewerbung mit der Nachbarstadt Herten für die Mountainbike-Wettbewerbe vorgesehen. Dort wurde das notwendige Quorum jedoch knapp verfehlt – trotz einer Zustimmung von über 73 Prozent. Die Ratsfraktionen sehen dennoch ein klares Signal der Bevölkerung in der gesamten Region.

„Das starke Votum der Bürgerinnen und Bürger ist für uns ein klarer Auftrag“, erklärt Frank Cerny, Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion. „Recklinghausen will weiterhin Teil dieser Olympiabewerbung sein – und wir setzen alles daran, dass unsere Stadt und die Halde Hoheward weiterhin eine Rolle im Konzept der Region RheinRuhr spielen.“

Angesichts der Frist zur Einreichung der Bewerbungskonzepte beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) Anfang Juni 2026 drängen SPD und CDU auf zügige Gespräche mit den relevanten Partnern. Ziel ist es, Recklinghausen weiterhin im Bewerbungsprozess zu positionieren.

Mit der Resolution unterstreichen die Fraktionen ihren gemeinsamen Willen, die Chancen einer Olympiabewerbung für die Stadt und die Region aktiv zu nutzen.

Die Resolution ist hier als PDF-Datei abrufbar.

Anna Teresa Kavena mit Rückenwind in Richtung Landtagswahl 2027

Anna Teresa Kavena:

„Am 23. April fand der Parteitag der SPD Recklinghausen statt. Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung auf die kommende Landtagswahl 2027. Dabei wurde ich von meiner Partei mit 83 Prozent der Stimmen erneut für eine Kandidatur nominiert.

Dieses Vertrauen bedeutet mir sehr viel. Es ist für mich Anerkennung für die Arbeit der vergangenen Jahre – aber vor allem ein Auftrag für die Zukunft.

Seit meiner Direktwahl im Jahr 2022 darf ich Recklinghausen und Oer-Erkenschwick im Landtag Nordrhein-Westfalen vertreten. In dieser Zeit konnte ich viele Themen anstoßen, begleiten und politisch voranbringen. Besonders wichtig sind mir dabei der Schutz von Kindern und Jugendlichen, starke Familien, soziale Gerechtigkeit, innere Sicherheit und eine Politik, die nah an den Menschen bleibt.

Ich bin sehr dankbar, dass mir meine Partei die Möglichkeit gibt, meine Arbeit im Landtag fortzuführen. Viele Projekte, die ich für unsere Stadt und unsere Region auf den Weg gebracht habe, brauchen Ausdauer, Verlässlichkeit und eine starke Stimme in Düsseldorf. Genau dafür möchte ich weiter arbeiten.

Das Vertrauen, das mir die Bürgerinnen und Bürger bei meiner Direktwahl 2022 entgegengebracht haben, ist für mich bis heute eine besondere Verpflichtung. Ich habe damals versprochen, zuzuhören, erreichbar zu bleiben und die Anliegen der Menschen aus Recklinghausen und Oer-Erkenschwick mit Nachdruck in den Landtag zu tragen. Dieses Versprechen gilt weiterhin.

Mit der erneuten Nominierung beginnt für mich ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Landtagswahl 2027. Ich freue mich auf die kommenden Gespräche, Begegnungen und Diskussionen – und darauf, gemeinsam weiter für unsere Heimat zu kämpfen.“

Für Recklinghausen. Für Oer-Erkenschwick. Für eine Politik, die nah bei den Menschen ist.

Noch bis zum 19.4. abstimmen – JA zu Olympia!


Am 19.4. kann der Briefwahl-Umschlag bis 16 Uhr am Briefkasten vor dem Stadthaus A (neben dem Rathaus) eingeworfen werden.

Es ist ein sportliches Großereignis! Eins, das Menschen zusammenbringt und eine besondere Stimmung schafft, die man nicht jeden Tag erlebt. Recklinghausen kann, gemeinsam mit unserer Nachbarstadt Herten, Austragungsort der Mountainbike-Wettbewerbe für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 werden. Die Halde Hoheward ist dafür ein perfekter Ort, sozusagen auf dem „Dach des Reviers“.

Die Recklinghäuser SPD unterstützt die Bewerbung der Region RheinRuhr für die Olympischen Spiele.

Wir haben wahrgenommen, dass über mögliche Kosten heiß diskutiert wird. Trotzdem sind wir davon überzeugt, dass die Spiele in der Lage sein werden Arbeitsplätze zu schaffen, zum Beispiel im Baugewerbe, in der Organisation, im Tourismus, im Handel und in der Gastronomie. Da viele Sportstätten in der Region bereits bestehen oder temporär genutzt werden können, ist insgesamt auch von deutlich geringeren Kosten auszugehen als bei Olympischen Spielen sonst üblich.

Von diesem Ereignis kann unsere Stadt und unsere Region profitieren. Deshalb beim Bürgerentscheid mitmachen und bis zum 19.04.2026 mit JA stimmen!

Weitere Infos zum Bürgerentscheid gibt es auch auf der Homepage der Stadt Recklinghausen.

Investitionen auch in schwierigen Zeiten auf den Weg bringen

Der Rat der Stadt Recklinghausen hat in seiner gestrigen Sitzung den städtischen Haushalt für das Jahr 2026 beschlossen. Trotz angespannter finanzieller Rahmenbedingungen machte der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Cerny deutlich, dass klare Schwerpunkte gesetzt werden.

„Wir investieren gezielt in Bildung, Betreuung, Sport, Kultur und die Entwicklung unserer Stadtteile. Dazu gehören unter anderem der geplante Schulcampus an der Kölner Straße, der Ausbau der Offenen Ganztagsschulen, der Neubau der Kita am Hinsberg sowie wichtige Sportprojekte wie der Neubau der Sporthalle am Marie-Curie-Gymnasium, die Sanierung der Helmut-Pardon-Sporthalle und die Modernisierung des Südbads. Und mit der Weiterentwicklung des Ikonenmuseums werden wir unser zweites kulturelles Aushängeschild, neben den Ruhrfestspielen, weiter stärken“, so Cerny.

Neben großen Investitionen hat die SPD auch eine Reihe kleinerer Maßnahmen auf den Weg gebracht, die den Alltag der Menschen verbessern – von mehr Sicherheit auf Sportanlagen bis hin zu Verbesserungen auf Spielplätzen und in Grünanlagen.

Gleichzeitig mahnte Frank Cerny eine Reform der Kommunalfinanzen an: „Die finanzielle Situation bleibt angespannt. Deshalb erwarten wir von Bund und Land eine grundlegende Reform der Kommunalfinanzen und die konsequente Anwendung des Konnexitätsprinzips – wer Aufgaben überträgt, muss sie auch finanzieren.“

Für die SPD gilt dennoch: Stillstand ist keine Option. Gerade in schwierigen Zeiten braucht Recklinghausen Mut, Weitsicht und den Willen zu gestalten. „Mit dem Haushalt 2026 setzen wir diesen Weg fort – verantwortungsvoll, zukunftsorientiert und mit dem Ziel, unsere Stadt für die Menschen weiterzuentwickeln“, so der Fraktionsvorsitzende.

Als PDF-Datei anbrufbar:
Fraktionsantrag zur Verwendung der „freien Spitze“
Rede des SPD-Fraktionsvorsitzenden

Kein Bürgerentscheid zur Olympia-Bewerbung – Wichtige Beteiligungsmöglichkeit geht verloren

Anna Kavena

Die Entscheidung der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Herten, geschlossen gegen die Durchführung eines Bürgerentscheids zur gemeinsamen Olympia-Bewerbung von Herten und Recklinghausen zu stimmen, sorgt auch in Recklinghausen für große Enttäuschung.

„Als Stadtverbandsvorsitzende der SPD Recklinghausen und Landtagsabgeordnete im nordrhein-westfälischen Landtag, insbesondere als Mitglied im Sportausschuss, bedaure ich diese Entwicklung ausdrücklich. Für uns in Recklinghausen war von Anfang an klar: Eine Entscheidung von dieser Tragweite kann und darf nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg getroffen werden. Wir wollten bewusst abwarten, zuhören und dann gemeinsam entscheiden“, erklärt Anna Teresa Kavena.

In Recklinghausen bestand parteiübergreifend der Wunsch, zunächst die Meinung der Bevölkerung einzuholen, um anschließend verantwortungsvoll und im Sinne der Bürgerinnen und Bürger politisch zu entscheiden. Diese Möglichkeit wurde durch die Ablehnung des Bürgerentscheids im Rat der Stadt Herten nun genommen.

„Als SPD vor Ort leben wir die Philosophie, Politik als Sprachrohr der Bevölkerung zu verstehen. Doch um dieses Sprachrohr sein zu können, müssen wir zuerst hinhören. Genau diese Chance ist nun vertan worden“, so Kavena weiter.

Besonders kritisch sieht sie, dass durch die Entscheidung in Herten faktisch auch den Bürgerinnen und Bürgern Recklinghausens die Möglichkeit genommen wurde, sich selbst zu einer möglichen Olympia-Bewerbung zu äußern. Rund 180.000 Menschen wurde damit die Chance verwehrt, demokratisch über eine zentrale Zukunftsfrage ihrer Stadt mitzuentscheiden.

Hinzu kommt, dass es bislang keine erkennbare Alternative zur geplanten Mountainbike-Strecke gibt. Ebenso habe es im Vorfeld keine ausreichende Abstimmung oder Kommunikation zwischen den SPD-Strukturen in Herten und Recklinghausen gegeben.

„Gerade bei interkommunalen Projekten braucht es frühzeitigen Austausch, es hätte einen Hinweis der Genossen*innen aus Herten hilfreich gewesen, transparente Kommunikation und gemeinsames Vorgehen zu besprechen. Das ist hier leider nicht erfolgt“, betont Kavena.

Die SPD Recklinghausen hält weiterhin daran fest, dass Großprojekte im Sportbereich nur dann nachhaltig erfolgreich sein können, wenn sie von der Bevölkerung getragen werden.

„Olympische Spiele im Rhein-Ruhr-Raum können eine große Chance sein – aber nur, wenn die Menschen mitgenommen werden. Beteiligung ist kein Hindernis, sondern die Grundlage demokratischer Politik“, so Kavena abschließend.

SPD und CDU bedauern Hertener Nein zum Bürgerentscheid 

Die Entscheidung der SPD-Fraktion im Hertener Stadtrat, gegen einen Bürgerentscheid zur gemeinsamen Olympia-Bewerbung von Herten und Recklinghausen zu stimmen, trifft auch in Recklinghausen auf große Enttäuschung. In der jüngsten Ratssitzung haben SPD und CDU deutlich und geschlossen den Bürgerentscheid befürwortet.

„Wir stehen nach wie vor hinter der Idee eines Bürgerentscheids, weil die Bürgerinnen und Bürger über eine Frage von grundlegender Bedeutung mitentscheiden sollen“, so Frank Cerny, Vorsitzender der SPD-Fraktion in Recklinghausen. „Man kann unterschiedliche Auffassungen zu Olympia haben – aber darum ging es hier gar nicht. Es ging um Mitbestimmung. Ein Nein macht diese Mitbestimmung zunichte.“ 

Martin Miezal, Vorsitzender der CDU-Fraktion ergänzt: „Wir wollten eine klare, demokratische Abstimmung ermöglichen. Das Nein aus Herten hinterlässt bei den Menschen Zweifel an der demokratischen Teilhabe in beiden Städten.“ Auch die CDU betonte die Bedeutung der Bürgerbeteiligung. Martin Miezal erklärt weiter:

„Unsere Bürgerinnen und Bürger verdienen die Möglichkeit, über die gemeinsame Olympia-Bewerbung zu befinden. Wir lassen uns nicht davon abbringen, dieses Thema transparent und fair zu gestalten.“ Zusätzlich hebt er hervor, dass der Großteil der Kosten durch das Land NRW getragen werde und dies eine gute Grundlage für eine verbindliche Entscheidung sei.

Die Fraktionen von SPD und CDU im Rat der Stadt Recklinghausen begrüßen den Vorschlag von Bürgermeister Axel Tschersich, der nun in Abstimmung mit dem Land nach Möglichkeiten suchen wird, dass Recklinghausen die Durchführung des Bürgerentscheids eigenständig übernehmen kann.

Wir trauern um Klaus-Dieter Herrmann

Die Recklinghäuser Sozialdemokratie trauert um 

Klaus-Dieter Herrmann

Mit großer Betroffenheit nehmen wir Abschied von einem treuen Freund und langjährigen Wegbegleiter, der sich mehr als fünf Jahrzehnte mit Leidenschaft und Engagement für die Ziele der Sozialdemokratie eingesetzt hat.

Klaus-Dieter Herrmann war 21 Jahre Mitglied des Recklinghäuser Stadtrats und 20 Jahre Vorsitzender der Hochlarmarker SPD. 

Mit seinem Fachwissen und seiner Entschlossenheit wirkte er in zahlreichen Ausschüssen maßgeblich an der Entwicklung unserer Stadt mit. Für ihn waren die Belange der Bürgerinnen und Bürger in Hochlarmark immer ein besonderes Herzensanliegen bei seinem politischen Wirken.

Seine ehrliche und direkte Art, sein Verantwortungsbewusstsein und seine Zuverlässigkeit haben uns tief beeindruckt. Wir werden Klaus-Dieter vermissen und ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

Wir sagen Danke!

Einfach mal „Danke“ sagen – das hat die SPD-Ratsfraktion gemacht, und zwar bei Menschen, die unsere politische Arbeit über viele Jahre geprägt haben.

Barbara Duka, Michael Materna, Andreas Becker, Elke Kant, Anna Kavena, Christa Anton, Klaus-Dieter Herrmann, Michael Hülsmann und Kathrin Kalbe haben sich über viele Jahre, teils über Jahrzehnte, mit großem Engagement im Rat der Stadt für die Belange der Bürgerinnen und Bürger eingebracht – sachorientiert, unermüdlich, und immer mit dem Blick für unser Recklinghausen.

Ebenso haben wir unsere langjährige Fraktionsmitarbeiterin Margarete Marten verabschiedet, die mit ihrer Erfahrung, ihrem Einsatz und ihrem offenen Ohr ein unverzichtbarer Teil unserer Fraktionsarbeit war.

Ein großes Dankeschön für dieses herausragende Engagement!

Frohe Weihnachten!

Die SPD-Ratsfraktion bedankt sich für die gute Zusammenarbeit im zurückliegenden Jahr und wünscht ein frohes Weihnachtsfest, sowie einen guten Start in ein friedliches neues Jahr 2026.

SPD und CDU schlagen Änderungen bei Eingangsklassen vor

In einem gemeinsamen Antrag an den Bürgermeister schlagen die Ratsfraktionen von SPD und CDU Änderungen bei der Bildung von Eingangsklassen an den Recklinghäuser Grundschulen für das kommende Schuljahr vor. Konkret wird die Verwaltung gebeten die bisherige Planung zu aktualisieren und dabei folgende Maßnahmen mit aufzunehmen: Am Grundschulstandort Hillerheide soll eine dritte Eingangsklasse gebildet werden. Zwei bis drei zusätzliche Eingangsklassen sollen an Grundschulen eingerichtet werden, die über entsprechende Raumkapazitäten verfügen. Die Einrichtung der zwei geplanten Eingangsklassen am neuen Grundschulstandort Kölner Straße soll beibehalten werden.

Da die Stadt zu Beginn des neuen Jahres den Bedarf bei der Schulaufsichtsbehörde anzeigen muss, wird von den beiden Fraktionen beantragt eine Sondersitzung des Schulausschuss vor dem 15. Januar durchzuführen.

„Unsere beiden Fraktionen haben die Debatte in der letzten Sitzung des Schulausschuss zum Anlass genommen, um nochmal gemeinsam die Planung zu bewerten. Dabei sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass Anpassungen erforderlich sind. Mit dem neuen Vorschlag geben wir auch dem künftigen Schulcampus an der Kölner Straße ausreichend Zeit, um sich gut entwickeln zu können“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Cerny.

„Die konstruktive Arbeit beider Fraktionen in einem gemeinsamen Arbeitskreis beweist, dass die Zusammenarbeit bereits im Vorfeld anstehender Koalitionsverhandlungen von gegenseitigem Vertrauen und mit Blick auf das Wohl der Stadt geprägt ist“, so Martin Miezal, Fraktionsvorsitzender der CDU. Benno Portmann ergänzt: „Ein Dank gilt der Verwaltung, die sich bereit erklärt hat, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.“

Der Antrag ist hier als PDF abrufbar.