Fraktion

Übergangswohnheime: Verwaltung in der Pflicht

Die heutige Berichterstattung der Recklinghäuser Zeitung über die katastrophalen Zustände des Übergangswohnheims an der Herner Straße nahmen der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank Cerny und der sozialpolitische Sprecher der Fraktion, Michael Materna, zum Anlass, sich ein Bild von der Lage zu machen. Vor Ort bestätigte sich, dass Schimmelbefall und bauliche Abnutzung in einem gemeinschaftlich genutztem Bad und WC deutlich zu Tage traten. Von Bewohnern der Einrichtung wurden sie darüber hinaus auf weitere Feuchtigkeitsschäden unter anderem in den Schlafräumen aufmerksam gemacht. „Wir erwarten, dass der Bürgermeister für den Haushalt 2015 die erforderlichen Mittel in Höhe von rd. 4,4 Mio. Euro einstellt, damit das geplante Unterbringungskonzept der verwaltungsinternen Projektgruppe umgesetzt wird“, so der Fraktionsvorsitzende Frank Cerny.

Allerdings sehen die Sozialdemokraten bereits jetzt Handlungsbedarf. „Es ist zwingend erforderlich, dass in der Übergangszeit die Räumlichkeiten der Bewohner in einem Zustand sind, die ein gesundes Wohnen und damit menschenwürdiges Leben zulassen“, machte Materna deutlich. Einig sind sich Cerny und Materna, dass sowohl die Mitarbeiter des SkF, als auch des Hausmeisterdienstes alles in ihrer Kraft stehende unternehmen, um die beschriebenen Zustände abzumildern. „Wir wünschen uns diese Kraftanstrengungen auch bei den zuständigen Verantwortlichen in der Fachverwaltung“, so beide abschließend.